Häufige Fragen

Was genau bietet Help-24 an?

Wir sind ein familiengeführtes, österreichisches Unternehmen und organisieren Ihre 24-Stunden-Betreuung, damit Ihre Lieben in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Dabei legen wir hohen Wert auf Qualität. Wir suchen unsere Betreuungskräfte selbst aus (ohne einer ausländischen Agentur). Wir kümmern uns um alle Belange rund um die 24-Stunden-Betreuung und gehen gerne auf all Ihre Fragen ein.

 

Wer kann 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen?

Die Zielgruppe der 24-Stunden-Betreuung sind Senioren, Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie Personen, welche einer vermehrten Beaufsichtigung bedürfen (z.B.: Demenzkranke, immobile Patienten)

 

Was ist der Unterschied zwischen 24-Stunden-Pflege und 24-Stunden-Betreuung?

24-Stunden-Pflege wird nur bei Intensivpatienten angeboten oder durchgeführt (z.B.: Wachkoma, Beatmung). Unter 24-Stunden-Betreuung versteht man Hilfestellung bzw. Unterstützung für die zu betreuende Person bei der Haushalts- und Lebensführung rund um die Uhr, 7 Tage die Woche. Wichtig ist es hier eine klare Trennlinie zwischen Betreuung und Pflege zu ziehen. Laut § 3b des GuKG sind PersonenbetreuerInnen befugt einzelne pflegerische Tätigkeiten durchzuführen, wenn diese Tätigkeiten schriftlich von einer DGKP delegiert werden. Das heißt: Wenn beim Einsatz einer 24-Stunden-Betreuung ersichtlich wird, dass der Bedarf an Pflegemaßnahmen besteht, dann wird dieser von unserer DGKP an die Betreuungskraft delegiert.

 

Welche Aufgaben übernimmt Help-24 bei der 24-Stunden-Betreuung?

Unser Motto „Wir kümmern uns darum!“ wird bei uns auch so gelebt. Alle notwendigen Schritte (im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten) für eine optimale 24-Stunden-Betreuung werden von uns in die Wege geleitet bzw. erledigt. Den gesamten Umfang unserer Leistungen finden Sie im Menüpunkt „Leistungen“.

 

Wo bietet Help-24 die 24-Stunden-Betreuung an?

Um den hohen Qualitätsstandards, die wir an uns selbst stellen zu entsprechen, bieten wir die 24-Stunden-Betreuung ausschließlich in Wien, Schwerpunkt Wien Nord an. So können wir garantieren, dass unsere DGKPs ausreichend Zeit für die Betreuungsvisiten/Qualitätsvisiten haben und nicht die meiste Zeit für Hin- und Rückfahrt brauchen.

 

Wann sagt man diplomierte Krankenschwester und wann diplomierte Krankenpflegerin oder Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegefachkraft?

Den meisten Menschen ist der Begriff diplomierte Krankenschwester sehr geläufig. 2016 wurde dieser Titel abgeschafft und seither heißt es diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegefachkraft (DGKP) oder die kurze Form ist diplomierte Krankenpflegerin. Es handelt sich aber um dieselbe Funktion.

 

Welche Qualifikation/Ausbildung weisen die Betreuungskräfte vor?

Uns ist sehr wichtig, dass wir nur Betreuungskräfte mit mindestens einem Pflegezertifikat vermitteln. Unsere DGKPs führen mit allen Betreuungskräften Interviews, dabei schauen sie sich auch deren Referenzen an. Sie stellen bei den Interviews gezielte medizinische Fragen, damit sie das Wissen der Betreuungskraft rund um die Betreuung und Pflege überprüfen können. Bei den regelmäßigen Qualitätsvisiten wird auch darauf geachtet, ob die Betreuungskraft im Alltag ihre Aufgaben zur Zufriedenheit aller erledigt.

 

Woher kommen die PersonenbetreuerInnen?

Unsere Betreuungskräfte kommen aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakei und Polen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass jedes Land sehr gute Betreuungskräfte hat. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die optimal zur betreuenden Person passende BetreuerIn mit guten Deutschkenntnissen zu finden.

 

Wie sind die Sprachkenntnisse der vermittelten Betreuungskräfte?

Wir legen sehr großen Wert auf die guten Deutschkenntnisse der Betreuungskräfte. Wir führen die Interviews ausschließlich auf Deutsch. Somit können wir feststellen, ob die Betreuungskraft den Alltag mit der zu betreuenden Person, den Angehörigen und den Ärzten verständlich bewältigen kann.

 

Wie schnell bekomme ich eine BetreuerIn?

Ab Auftragserteilung benötigen wir in der Regel 5-7 Tage um aus unserem umfangreichen Pool eine, Ihren Wünschen und Anforderungen, entsprechende Betreuungskraft auszusuchen.

 

Welche Arbeitszeitenregelungen gibt es?

Sämtliche Betreuungskräfte sind selbstständig tätig und unterliegen somit keiner gesetzlichen Arbeitszeitenbestimmung. Dadurch haben Sie die Möglichkeit ganz individuell für Ihre Betreuungssituation zusammen mit der PersonenbetreuerIn die beste Lösung zu finden. Da durch die Tag- und Nachtarbeit hohe Anforderungen an die BetreuerInnen gestellt werden, und gewisse Regenerationsphasen für jeden Menschen wichtig sind, ist es branchenüblich, dass die Betreuungskraft jeden Tag 2 Stunden Pause (nicht Bereitschaft) bekommt. Natürlich nur nach Absprache, da es auch zu betreuende Personen gibt, die man nicht allein lassen kann.

 

Welche Voraussetzungen müssen für die Betreuungskräfte gegeben sein?

Damit eine 24-Stunden-Betreuung gut funktioniert braucht die Betreuungskraft ein eigenes Zimmer mit Bett und Kasten. Die Mitbenutzung der sanitären Anlagen, der Küche sowie freie Kost und Logis ist auch eine Voraussetzung.

 

In welchem Zyklus arbeiten die BetreuerInnen?

Unsere Betreuungskräfte wechseln im Normalfall im 14, 21 oder 28-tägigen Rhythmus.

 

Was passiert im Notfall?

Unserer Betreuungskräfte sind darauf geschult im Notfall immer die Rettung zu rufen und auch die Angehörigen zu verständigen. Wenn eine Betreuungskraft krank wird oder bei ihr ein Notfall eintritt und sie unverzüglich die zu betreuende Person verlassen muss, sind wir für Sie unter unserer Notfallnummer, die im Vertrag bekannt gegeben wird, erreichbar.

 

Wird die 24-Stunden-Betreuung gefördert?

Unter gewissen Voraussetzungen wird die 24-Stunden-Betreuung vom Sozialministerium in der Höhe von EUR 550,- monatlich gefördert. Folgende Kriterien müssen dazu erfüllt sein:

  • mindestens Pflegestufe 3
  • eine Nettopension des Klienten unter EUR 2.500,- (danach gilt die Einschleifregelung bis EUR 3.050,-)
  • zwei versicherte, wohnhaft gemeldete Betreuungskräfte pro Monat vor Ort

 

Wo muss ich die Förderung bzw. weitere Anträge wie z.B. eine Erhöhung der Pflegestufe beantragen?

Sie brauchen sich mit Ämtern, dem Sozialministerium, Anträge,… nicht auseinandersetzen. Wir erledigen alle notwendigen Schritte (im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten) für Sie.

 

Fallen für den Kunden durch Sozialversicherung etc. zusätzliche Kosten an?

Nein. Unseren Kunden fallen KEINE weiteren Kosten an, weder durch die Sozialversicherung noch durch die jährliche Wirtschaftskammerumlage. Die Betreuungskräfte sind über die rechtliche Situation wie auch über die notwendigen Abgaben bestens informiert und wissen, dass sie selbst dafür verantwortlich sind und die Sozialversicherung und die Kammerumlage selbst bezahlen müssen.

 

Wie erfolgt die Rechnungslegung?

Unsere Betreuungskräfte arbeiten ausschließlich auf selbständiger Basis und sind somit verpflichtet am Ende ihres Turnus eine Honorarnote zu stellen. Wir klären unsere Betreuungskräfte detailliert darüber auf. Das heißt Sie bezahlen die Betreuungskraft direkt. Die Rechnung über die laufenden Organisationskosten unsererseits wird Ihnen per Post oder per Mail übermittelt.

 

Was passiert, wenn der Klient vorübergehend in ein Krankenhaus kommt?

Falls die zu betreuende Person ins Krankenhaus kommt, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die Betreuungskraft bleibt hier und kümmert sich um die zu betreuende Person weiterhin, indem sie täglich ins Spital fährt. Dadurch dass es in Krankenhäusern sehr viele Patienten gibt und die dort arbeitenden DGKPs sehr ausgelastet sind, macht es Sinn, dass die Betreuungskraft sich weiterhin um das Wohl der zu betreuenden Person kümmert. (Natürlich müssen wir vorher abklären, ob das Spital damit einverstanden ist)
  2. Die Betreuungskraft fährt nach Hause und unterbricht somit die Betreuung.

Natürlich werden beide Möglichkeiten mit Ihnen besprochen und gemeinsam nach der besten Lösung für die zu betreuende Person gesucht.

 

Was geschieht falls eine Betreuungskraft nicht den Vorstellungen entsprechen sollte?

Durch unser ausführliches Erstgespräch mit einer genauen Bedarfsanalyse wird ein äußerst spezifisches Anforderungsprofil erstellt, um sämtliche Anforderungen, persönliche Bedürfnisse und Wünsche bei der Suche nach der optimalen BetreuerIn berücksichtigen zu können. Nachdem jeder Mensch anders ist und wir zum Glück in niemanden hineinschauen können, kann es auch einmal vorkommen, dass das Zwischenmenschliche nicht auf Anhieb harmoniert. Sollte dies wirklich der Fall sein, wird die BetreuerIn natürlich durch eine andere Betreuungskraft ersetzt.

Wie sind die Kündigungsfristen bei Help-24?

Wir möchten Sie nicht über eine endlos lange Kündigungsfrist an uns binden. Sie können uns immer bis 15. jeden Monats schriftlich mitteilen, dass Sie den Vertrag beenden wollen und bis Ende des Monats tritt die Kündigung in Kraft. Kommt die zu betreuende Person ins Pflegeheim oder verstirbt sie, gibt es keine Kündigungsfrist.